Filmtipp des Monats Oktober

Ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, einen Zombiefilm mit dem Prädikat „hinreißend“ zu versehen?

Nein? Dann kennen Sie „Warm Bodies“ noch nicht:

„R“ ist ein Zombie, und das ist ziemlich blöd. Gerade hat er sich nämlich heftigst in ein Menschenmädchen verliebt. Aber wie soll er der wunderschönen Julie, deren Freund er auf dem Gewissen hat, schonend seine Gefühle beibringen? Wie könnte sie diese jemals erwidern? Und darf „R“ als Zombie überhaupt Gefühle haben?

Der Zombie an sich ist bereits seit Jahrzehnten im Kinofilm beheimatet. Einen Zombie zum Helden einer Romanze zu machen, klingt zunächst jedoch trotzdem (oder gerade deshalb?) völlig absurd, obwohl wir z.B. an verliebte Vampire und Werwölfe mittlerweile gewöhnt sind. Zombies – sind das nicht diese langsam dahinschlurfenden Gestalten, die äußerst unappetitliche Essgewohnheiten haben? Ja, stimmt schon. Langsam im Kopf sind sie deshalb noch lange nicht – wie „Warm Bodies“ eindrucksvoll beweist. Der Film wird weitgehend aus der Sicht von „R“ erzählt und macht so seine Gedanken, die herrlich ironisch aus dem Off das Geschehen kommentieren, für den Zuschauer hörbar.

„R“ erinnert sich nicht an sein Leben als Mensch und weiß auch nicht, warum plötzlich ein Großteil der Menschheit zu Zombies geworden ist. In einem verlassenen Passagierflugzeug hat er sich mit einer Sammlung von Alltagsgegenständen aus der Zeit, als die Welt noch normal war, ein kleines Refugium eingerichtet. Sein bester Freund ist auch ein Zombie – manchmal unterhalten sie sich sogar. Von den fiesen „Bonies“ – den Geschöpfen, zu denen Zombies werden, wenn sie den letzten Rest ihres Menschseins aufgeben – hält „R“ sich hingegen lieber fern. Julie weckt Gefühle in ihm, die er verloren glaubte, und plötzlich beginnt er wieder zu träumen – obwohl Zombies doch gar keine Träume mehr haben! Das könnte die ganze Zombiewelt auf den Kopf stellen und ruft die „Bonies“ auf den Plan, die dergleichen keinesfalls dulden wollen … aber ist Liebe vielleicht ansteckender als Hass und Hunger?

Basierend auf dem Roman „Mein fahler Freund“ von Isaac Marion lässt Regisseur und Drehbuchautor Jonathan Levine seine Darsteller, angeführt von Nicholas Hoult als „R“ und Teresa Palmer als Julie, zur Höchstform auflaufen. Zugegeben: die „Bonies“ sind richtig, richtig fies und gruselig, und die Essgewohnheiten von „R“ und seinen Freunden lassen sich beim besten Willen nicht schönreden. So blutig und eklig, wie man vermuten könnte, ist der Film aber bei weitem nicht. Stattdessen überzeugt „R“s staubtrockener Humor den Zuschauer schnell davon, dass Zombies auch nur Menschen sind, so dass man unwillkürlich auf ein Happy-End der Romanze mit Julie hofft. Rundum gut gemacht: Vom Beginn mit „R“s selbstironischer Vorstellung bis hin zum Showdown und dem verblüffenden Ende stimmt bei diesem Film einfach alles! Mit einem Wort: Hinreißend.

Warm Bodies„. Regie und Drehbuch: Jonathan Levine. 1 DVD ( 94 Min.), USA 2013. Ab 12 Jahren freigegeben.

Andrea Sondermann

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Märchen-Nachmittage

In den dunklen Monaten ist wieder Zeit zum Erzählen:

Die Märchen-Nachmittage in der Stadtbibliothek Husum!

Bärbel Leimich erzählt für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren:

Montag, 4. November 2013: Blumen-Märchen. In diesen Märchen weisen Blumen den Weg zum Glück oder Unglück

Montag, 9. Dezember 2013: Dänische Märchen. Eintauchen in die Märchen-Überlieferungen unseres Nachbarlandes

Montag, 13. Januar 2014: Reich und Arm im Märchen. Reiche und Arme versuchen sich in diesen Märchen gegenseitig zu überlisten

Beginn ist jeweils um 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bärbel Leimich ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft (EMG).

Kinder- und Jugendbuchwochen 2013

Kinder- und Jugendbuchwochen 2013

Kinder- und Jugendbuchwochen 2013

Vom 4. bis zum 16. November finden zum 30. Mal die Kinder- und Jugendbuchwochen Schleswig-Holstein statt. Die Stadtbibliothek Husum war von Anfang an mit dabei und bietet auch in diesem Jahr wieder ein buntes Programm vom Comic-Roman bis zum lebendigen Bilderbuch.

Wie gewohnt gibt es viele Lesungen für Schulklassen:

Zu Beginn stellt am 04. November Manfred Theisen seinen Comic-Roman „Nerd forever“ vor, dessen Illustrator übrigens erst 14 Jahre alt ist. Der Lebenslauf des Autors liest sich ebenfalls spannend: Für seinen Roman „Checkpoint Jerusalem“ erhielt er vom Auswärtigen Amt ein Stipendium zur Recherche in Israel und den palästinensischen Gebieten; außerdem forschte er zwei Jahre in der Sowjetunion.

Am 05. November ist mit Juma Kliebenstein der nächste weitgereiste Gast in Husum: Ehe sie sich ganz für das Schreiben entschied, arbeitete die Autorin unter anderem in einer Flugzeugfirma in Kanada und sägte nachts in einer Maschinenfabrik Metallteilchen. Kein Wunder, dass sie sich nun immer ganz besonders auf die Begegnung mit ihren Lesern freut!

Am 06. November präsentiert Autor, Illustrator und Grafik-Designer Hans-Jürgen Feldhaus seine Comic-Romane „Echt abgefahren“ und „Echt krank“. Wer „Echt krank“ aufschlägt, erfährt übrigens gleich auf der ersten Seite, dass dieses Buch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich ist. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Buchhändler – oder Ihre Bibliothekarin.

Thomas Schmid hat am 07. November unter anderem „Die wilden Küken“ im Gepäck, die offiziellen Nachfolgerinnen von Cornelia Funkes berühmter Mädchenbande „Wilde Hühner“. Der erfolgreiche Kinderbuchautor schreibt auch Radiogeschichten und Drehbücher für Kinofilme. Für das Drehbuch zum Film „Wintertochter“ wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Goldenen Spatz“.

Am 11. November schlägt die Stunde aller Hobby-Detektive und Kryptozoologen, wenn Autorin Corinna Harder sich mit dem Klassiker „TKKG“ und ihren Zuhörern auf die Suche nach dem „Biest in den Alpen“ begibt.

„Sousrealistisch“ wird es mit Antonia Michaelis am 14. November. Die Autorin arbeitete nach dem Abitur unter anderem in Südindien, Nepal und Peru und wurde letztes Jahr für den Jugendroman „Der Märchenerzähler“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Was „sousrealistisch“ genau bedeutet, verrät sie vielleicht bei ihren Lesungen – oder auch nicht. Wer ihre Bücher kennt, weiß aber, was gemeint ist.

Am Sonnabend, 09. November, präsentiert um 15.30 Uhr das Kindertheater von und mit Achim Sonntag „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ für Kinder ab 3 Jahren. Dieses Theaterstück dreht sich um das gleichnamige Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson, deren kreativen Köpfen auch der Superhit „Der Grüffelo“ entsprungen ist. Eintrittskarten sind zum Preis von 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene in der Stadtbibliothek erhältlich.

Für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren erzählt Bärbel Leimich am 04. November um 16.00 Uhr Blumen-Märchen.

Auch während der Kinder- und Jugendbuchwochen findet dienstags von 15.30 bis 16.15 Uhr wie gewohnt der Husumer Lesespaß für Drei- bis Sechsjährige statt. Das Monatsrätsel in der Kinderbibliothek bietet für alle Kinder bis zu 13 Jahren eine neue Gewinnchance.

In einer Buchausstellung laden die für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 nominierten Titel zum Stöbern und Entdecken ein.

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Die Kinder- und Jugendbuchwochen werden immer im November landesweit von vielen Bibliotheken Schleswig-Holsteins angeboten und in Husum von der Nospa Jugend- und Sportstiftung unterstützt.

Lesetipp des Monats Oktober – Otfried Preußler

Am 20. Oktober hätte er seinen 90. Geburtstag gefeiert: Otfried Preußler, Autor unsterblicher Kinder- und Jugendbücher. Über 35 sind es insgesamt (und die meisten davon im Thienemann-Verlag erschienen), sie alle lohnen sich zu lesen und bleiben ewig jung. Hier eine kleine, komplett subjektive Auswahl:

"Der kleine Wassermann" von Otfried Preußler (kolorierte Ausgabe)

„Der kleine Wassermann“ von Otfried Preußler (kolorierte Ausgabe)

Sein erstes Buch, „Der kleine Wassermann„, schrieb Otfried Preußler 1956. Damals war er Lehrer und erzählte seinen Schülern Geschichten … über einen kleinen Wassermann, der neugierig in seiner kleinen Welt, dem Mühlenweiher, auf Entdeckungsreise geht. „Der kleine Wassermann“ wurde in 32 Sprachen übersetzt und 1957 mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendbuchpreises ausgezeichnet.

1957 erschien „Die kleine Hexe„, die ein noch größerer Erfolg wurde (übersetzt in 47 Sprachen, 1958 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis).

"Die kleine Hexe" von Otfried Preußler (kolorierte Ausgabe)

„Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler (kolorierte Ausgabe)

„Die kleine Hexe“ ist erst 127 Jahre alt und wird deshalb von den großen Hexen nicht ernst genommen. Auch beim Tanz auf dem Blocksberg in der Walpurgisnacht darf sie nicht mitmachen. Trotzig schleicht sie sich dennoch dorthin und wird prompt erwischt. Umsonst war es trotzdem nicht: die Oberhexe verspricht ihr, vor der nächsten Walpurgisnacht einen Hexenrat einzuberufen – und wenn die kleine Hexe bis dahin eine gute Hexe geworden ist und die Prüfung besteht, darf sie zukünftig mitfeiern. Nur: wie wird man eigentlich eine gute Hexe? Und was ist eine gute Hexe überhaupt? Klarer Fall, meint Rabe Abraxas: Eine gute Hexe muss Gutes tun und anderen helfen. Das lässt sich die kleine Hexe natürlich nicht zweimal sagen und legt sich gewaltig ins Zeug. Aber hat die Oberhexe vielleicht etwas ganz anderes gemeint?

"Der Räuber Hotzenplotz" von Otfried Preußler (kolorierte Ausgabe)

„Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler (kolorierte Ausgabe)

1962 brachte der Thienemann-Verlag erstmals Otfried Preußlers Buch „Der Räuber Hotzenplotz“ heraus, das 1963 auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises kam.

„Der Räuber Hotzenplotz“ hat Großmutters Kaffeemühle geraubt – das geht entschieden zu weit! Kasperl und Seppel wollen ihm das Handwerk legen, in einer Verkleidung, die sich ihrer Meinung nach an Genialität kaum überbieten lässt (Kasperls Mütze gegen Seppels Hut getauscht) … und auf die Hotzenplotz tatsächlich hereinfällt, nachdem alles andere gewaltig schiefgegangen ist. Die Freunde geraten in Gefangenschaft, und während Seppel sich um Hotzenplotz‘ Haushalt kümmern muss, wird Kasperl beim Zauberer Petrosilius Zwackelmann zum Kartoffelschälen verdonnert. In dessen tiefstem Keller trifft Kasperl eine verzauberte Fee – wird er sie erlösen können?

"Krabat" von Otfried Preußler

„Krabat“ von Otfried Preußler

Mit „Krabat“ schuf Otfried Preußler in klarer Sprache ein auf alten sorbischen Sagen basierendes Meisterwerk, dessen berührender Intensität bislang keine Verfilmung gerecht werden konnte. Das Buch erschien 1971, nachdem der Autor (mit Unterbrechungen) zehn Jahre lang daran gearbeitet hatte. „Krabat“ wurde in 31 Sprachen übersetzt und mit Preisen überhäuft, unter anderem erhielt das Buch 1972 den Deutschen Jugendbuchpreis und 1973 den Europäischen Jugendbuchpreis der Universität Padua.

In schweren Zeiten wird der Waisenjunge „Krabat“ Müllerbursche und gleichzeitig Zauberlehrling in der schwarzen Mühle am Koselbruch. Die neuen magischen Fähigkeiten sind zunächst berauschend, doch bald muss Krabat herausfinden, dass diese Macht einen furchtbaren Preis hat – jedes Jahr muss einer der Müllerburschen mit seinem Leben dafür bezahlen! Allein ein Mädchen, das ihn liebt, könnte ihn retten. Doch dem Meister zu entkommen, ist bislang noch keinem gelungen …

Mein Lieblingsbuch!

Andrea Sondermann

Mehr über Otfried Preußler und seine Werke gibt es natürlich bei uns in der Bibliothek – und im Internet unter www.preussler.de !

Lesetipp des Monats Oktober – Reisebericht

Meike Winnemuth: Das große Los. Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr.

Knaus Verlag, München 2013

"Das große Los" von Meike Winnemuth

„Das große Los“ von Meike Winnemuth

Die Hamburger Journalistin Meike Winnemuth hat in der Sendung „Wer wird Millionär“ eine halbe Million Euro gewonnen. Für ein Jahr fährt sie in zwölf Städte rund um den Globus, um dort jeweils einen Monat lang den Alltag zu leben. Die Stationen ihrer Reise sind: Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba und Havanna. Sie lebt in möblierten Wohnungen und taucht ein in fremde Welten. Die Aufträge von Kollegen und Lesern der Süddeutschen Zeitung führen sie manchmal in ganz spezielle Situationen.

Ihre Erlebnisse schreibt sie in einem Reiseblog nieder. Nach der Rückkehr ist daraus ein Buch geworden, zusammengesetzt aus zwölf Briefen an Freunde, Familienmitglieder und ihr jüngeres Ich. Darin befinden sich Geschichten von ungewöhnlichen Menschen, Kulturschocks und kuriosen Abenteuern in exotischer Umgebung.

Im Laufe der Reise reflektiert sie auch über den eigenen Blickwinkel: „Das Jahr ist ein Experiment. Wie verändern mich meine Erlebnisse, in was bestärken sie mich, worin werde ich verunsichert, worin erschüttert?“

Alles zusammen ergibt einen erfrischenden und humorvollen Reisebericht.

Auguste Carstensen-Lenz

Onleihe-Sprechstunde

Diesen Monat gibt es Hilfe für alle, die bislang noch mit den technischen Aspekten der „Onleihe zwischen den Meeren“ zu kämpfen hatten:

in der Onleihe-Sprechstunde!

EDV-Schulungen mit Sabine Conrad zum Thema: Wie bekomme ich eBooks, Hörbücher usw. auf mein Gerät?

Freitag, 18.10.2013:

15.00 – 16.30 Uhr: iPad und iPhone

17.00 – 18.30 Uhr: Android-Geräte, z.B. Samsung, Motorola, Medion …

Donnerstag, 24.10.2013:

15.00 – 16.30 Uhr: MP3-Geräte

17.00 – 18.30 Uhr: eBook-Reader

Die Inhalte der Schulungen sind jeweils:

Welche Programme/Apps brauche ich und wie installiere ich diese auf meinem Gerät?

An welcher Stelle benötige ich welche ID?

Wie finde ich meine gewünschten Medien?

Wie bekomme ich diese Medien auf mein Gerät?

Wie lese/höre ich das Gewünschte?

Sie können Ihr eigenes Gerät mitbringen.

Kostenbeteiligung: 5 Euro

Wir bitten um Anmeldung.

Ihre Stadtbibliothek Husum

Lesetipp des Monats Oktober – Roman

Alex Capus: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer.

Hanser, München 2013

"Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus

„Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ von Alex Capus

Dem Schweizer Schriftsteller Alex Capus gelingt es wiederum (nach der Liebegeschichte von „Léon und Louise“) in seinem neuen Roman mit historischem Hintergrund ein sehr persönliches und berührendes Bild seiner Akteure zu beschreiben.

Die drei realen Schweizer Persönlichkeiten, deren Lebenswege Capus kunstvoll miteinander verknüpft, könnten sich ein einziges Mal getroffen haben: Im November 1924 am Züricher Hauptbahnhof. Dort beginnt auch der Roman, der von nun an abwechselnd den Blick auf die drei Protagonisten lenkt: Felix Bloch – Pazifist – wird Physiker, flieht vor den mächtig werdenden Nationalsozialisten in die USA und hilft dort beim Bau der Atombombe mit. Laura d´Oriano möchte Sängerin werden und wird aufgrund ihrer hervorragenden Sprachkenntnisse als Spionin für die Alliierten tätig. Emile Gilliéron hingegen, der mit Schliemann als archäologischer Zeichner nach Troja reist, entwickelt sich zum Kunstfälscher der Schätze Knossos auf Kreta.

So unterschiedlich die Lebensläufe sind, eines haben alle gemeinsam: sie haben sich eine ganz andere Zukunft für sich erhofft und erträumt. Spannend und einfühlsam zeichnet Capus diese Figuren und ihr Bestreben, sich selbst treu zu bleiben, nach.

Zu Recht ein Spiegel-Bestseller und gerne zu empfehlen.

Susanne Luther-Feddersen