Die beliebtesten FLC-Bücher 2016

Die drei Siegertitel auf Platz 1 wurden bereits bei der FerienLeseClub-Abschlussfeier im Kino Center Husum verraten. Nun (besser spät als nie) ist auch die Liste sämtlicher Bücher auf Platz 2 und 3 fertig. Auf geht’s!

Bewertungen der FerienLeseClub-Bücher 2016 – So habt ihr abgestimmt:

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(Achtung: Um Durchschnittsnoten berechnen zu können, haben wir nur die Bücher aufgeführt, die von mehr als einer Person eine Benotung erhalten haben!)

Die diesjährigen FLC-Lieblingsbücher:

Diese drei Bücher teilen sich den ersten Platz mit einer Durchschnittsnote von 1 + :

"Lost on Nairne Island" von Eileen Cook

„Lost on Nairne Island“ von Eileen Cook

Eileen Cook: Lost on Nairne Island.

Ueberreuter, Berlin 2013.

Die siebzehnjährige Isobel muss aus heiterem Himmel auf eine kleine Insel vor der Küste Kanadas ziehen, weil ihre Mutter den aalglatten Dick geheiratet hat, der dort ein herrschaftliches Anwesen besitzt. Dicks gutaussehender Sohn Nathaniel zeigt Isobel die kalte Schulter, und auch in der neuen Schule kann sie sich nur schwer eingewöhnen. Aber stimmt es, was ihre Mitschüler erzählen – geht in Dicks Haus nicht alles mit rechten Dingen zu? Oder hat Isobel die Krankheit ihres leiblichen Vaters geerbt und bildet sich die unheimlichen Geschehnisse nur ein?

Autorin Eileen Cook verbrachte den Großteil ihrer Teenagerzeit damit, sich zu wünschen, sie wäre jemand anders – ein gutes Training für eine Schriftstellerin! Vielleicht sogar das Patentrezept für einen echten Dauerhit, denn mit „Lost on Nairne Island“ landete sie vor zwei Jahren auch schon auf Platz 1 der beliebtesten FLC-Bücher…!

Jodi Picoult, Samantha van Leer: Mein Herz zwischen den Zeilen.

Boje, Köln 2013.

Delilah findet in ihrem Lieblingsbuch einen Hilferuf – den anscheinend die Hauptfigur der Geschichte, der umwerfend gut aussehende Prinz Oliver, höchstpersönlich für sie hinterlassen hat! Gibt’s nicht? Doch! Delilah und Oliver stellen fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinaus miteinander sprechen können. Der von seiner Geschichte genervte Oliver möchte zu gern das Buch verlassen. Und Delilah hat sich schon längst in ihren „Märchenprinzen“ verliebt. Aber kann Oliver tatsächlich in die reale Welt gelangen?

Jodi Picoult hat dieses Buch zusammen mit ihrer Tochter geschrieben. Samantha kam eines Tages in der Schule auf die Idee zu dieser magischen Liebesgeschichte – und ihre Mutter war sofort begeistert. Eine Fortsetzung ist auch bereits erschienen: „Liebe ohne Punkt und Komma“.

"Die Farben des Meeres" von Tanya Stewner

„Die Farben des Meeres“ von Tanya Stewner

Tanya Stewner: Die Farben des Meeres. Aus der Reihe „Alea Aquarius“.

Oetinger, Hamburg 2016.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Endlich weiß Alea, warum sie sich immer so fremd gefühlt hat: Sie ist ein Meermädchen. Doch was ist vor elf Jahren mit ihrer leiblichen Mutter geschehen, und warum wirkt die Unterwasserwelt wie ausgestorben? Alea kann doch unmöglich der einzige Meermensch auf der Welt sein … Mit der Alpha Cru macht sie sich auf zum geheimnisumwobenen Loch Ness. Nicht nur Alea hofft, dort Antworten zu finden. Auch Lennox fragt sich, ob er ein Meermensch ist. Fühlen sich die beiden deshalb auf magische Weise zueinander angezogen?“

„Die Farben des Meeres“ ist der 2. Band der „Alea Aquarius“-Reihe. Für Autorin Tanya Stewner ist es nicht der erste große Erfolg: Besonders bekannt wurde sie bereits mit ihren beliebten Büchern rund um „Liliane Susewind“, die die Sprache der Tiere verstehen kann.

 

Weitere Platzierungen:

Die folgenden Bücher sicherten sich gemeinsam den 2. Platz mit der Durchschnittsnote 1 :

Die Puppenkönigin von Holly Black

Rokk, die Felsenfaust aus der Reihe „Beast Quest“ von Adam Blade

Der Hinterhalt und Das Lösegeld aus der Reihe „Bodyguard“ von Chris Bradford

Schattenwelt 3 – Die dunkle Macht von Hendrik Buchna aus der Reihe „Die drei ???“

Schattenwelt 1 – Teuflisches Duell von Christoph Dittert aus der Reihe „Die drei ???“

Schattenwelt 2 – Angriff in der Nacht, Sinfonie der Angst und Die drei ??? und der Hexengarten von Kari Erlhoff aus der Reihe „Die drei ???“

Styling, Strand und Abenteuer aus der Reihe „Plötzlich Topmodel“ von Luise Holthausen

Conni, das Kleeblatt und die Pferde am Meer und Conni, Dina und der Babysitterclub sowie Conni, Philipp und ein Kuss im Schnee von Dagmar Hoßfeld

Die Feuerprobe aus der Reihe „Wildhexe“ von Lene Kaaberbol

Das Erbe der Feen aus der Reihe „Plötzlich Prinz“ von Julie Kagawa

Keine Panik aus der Reihe „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney

In der Höhle des Basilisken und Der Schatz der Drachen aus der Reihe „Benjamin Wood – Beastologe“ von Robin L. LaFevers

Das Geheimnis des Kronosaurus aus der Reihe „Dino Terra“ von Fabian Lenk

Der Raub der Mumie aus der Reihe „Die Schatzjäger“, ebenfalls von Fabian Lenk

Der Geist des Goldgräbers, Insel des Vergessens und Das Kabinett des Zauberers von André Marx aus der Reihe „Die drei ???“

Der Clan, Die Entführung und Die Intrige aus der Reihe „Top Secret – Die neue Generation“ von Robert Muchamore

Die drei ??? und der letzte Song von Ben Nevis

Und täglich grüßt der Camembär aus der Reihe „Mein Lotta-Leben“ von Alice Pantermüller

Ein Sommer und vier Tage von Adriana Popescu

Nikkis (nicht ganz so) perfektes erstes Date aus der Reihe „Dork Diaries“ von Rachel Renée Russell

Mein Mathe-Desaster oder Der lange Weg zum ersten Kuss von Ulrike Rylance

Frida Superstar, Frida Superstar auf Sendung, Frida Superstar im Tonstudio und Frida Superstar on stage von Martina Sahler und Heiko Wolz

Hotdogs und High Heels aus der Reihe „Harriet – versehentlich berühmt“ von Holly Smale

Die Rache des Untoten von Marco Sonnleitner aus der Reihe „Die drei ???“

Liebes-Chaos von Maja von Vogel aus der Reihe „Die drei !!!“

Für diese Bücher gab es die Durchschnittsnote 1 – (und damit den dritten Platz):

Das Gold der Piraten, Im Bann der Maya und Der Wikinger-Wettstreit aus der Reihe „Laden der Träume“ von Dirk Ahner

Die Schule der magischen Tiere (Band 1) und Top oder Flop! aus der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer

Kryos der Eiskrieger, Paragor der Teufelswurm und Pharox, Albtraum der Dunkelheit aus der Reihe „Beast Quest“ von Adam Blade

Mission Goldhund von Ulf Blanck aus der Reihe „Die drei ???-Kids“

Der Panther im Nebelwald aus der Reihe „Die Knickerbocker-Bande“ von Thomas Brezina

Falling in love von Susane Colasanti

Bloß nicht auffliegen! aus der Reihe „Feenzauber – streng geheim“ von Eileen Cook

Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damien Dibben

Der gefiederte Schrecken von Christoph Dittert aus der Reihe „Die drei ???“

Atemlos und Spurlos von Ashley Elston

Hip-Hop, Hund und Herzgehüpfe von Karen-Susan Fessel

Gorilla in Not von Ann-Katrin Heger aus der Reihe „Die drei !!!“

Das Versprechen aus der Reihe „Wildhexe“ von Lene Kaaberbol

Dumm gelaufen, Echt übel!, Ich war’s nicht! und Jetzt reicht’s! aus der Reihe „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney

Londons geheimster Zirkel von Barbara Laban

Die Suche nach dem Phönix aus der Reihe „Benjamin Wood – Beastologe“ von Robin L. LaFevers

Frauchen vermisst! aus der Reihe „Hotel Zauberpfote“ von Feline Lang

Feuerwächter und Knochenmagier aus der Reihe „Der Clan der Wölfe“ von Kathryn Lasky

Das Schwert des Kaisers aus der Reihe „Die Schatzjäger“ von Fabian Lenk

T-Rex-Alarm aus der Reihe „Dino Terra“, ebenfalls von Fabian Lenk

Frankie – Rächer mit vier Flossen aus der Reihe „Mein dicker fetter Zombie-Goldfisch“ von Mo O’Hara

Wie belämmert ist das denn? aus der Reihe „Mein Lotta-Leben“ von Alice Pantermüller

Ich zeig’s euch, ihr Dumpfbacken!, Ihr seid raus, ihr Flaschen!, Ohne mich, ihr Sesselpupser!, Packt ein, ihr Knalltüten! und Platz da, ihr Nieten! aus der Reihe „Super Nick“ von Lincoln Peirce

Bitte nicht stören, Genie bei der Arbeit und Schwein gehabt (und zwar saumäßig) aus der Reihe „Tom Gates“ von Liz Pichon

Nikkis (nicht ganz so) bezauberndes Märchen aus der Reihe „Dork Diaries“ von Rachel Renée Russell

Monster Mia und der teuflische Talentwettbewerb von A.B. Saddlewick

Allein unter Bösewichten und Zu gut für diese Welt aus der Reihe „Darko Drexler“ von Stephanie Sanders

Albert Andakawa – Schlamassel im Schlammsee von Patricia Schröder

Klappe und Action und Wildpferd in Gefahr von Mira Sol aus der Reihe „Die drei !!!“

Die drei ??? und der gestohlene Sieg von Marco Sonnleitner

Das rote Phantom von Maja von Vogel aus der Reihe „Die drei !!!“

Tatort Kreuzfahrt von Henriette Wich aus der Reihe „Die drei !!!“

Herzlichen Dank an alle, die bei der Abstimmung mitgemacht haben!

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Lesetipp des Monats Oktober – Roman

Peter Stamm: Weit über das Land. Roman.

S. Fischer, Frankfurt am Main 2016.

"Weit über das Land" von Peter Stamm

„Weit über das Land“ von Peter Stamm

Gerade sind Thomas und Astrid mit ihren Kindern aus einem schönen Urlaub im Süden zurückgekehrt, der wohlgeordnete Alltag kann wieder beginnen. Aus dieser scheinbaren Harmonie bricht Thomas aus. Nur mit wenigen Dingen – Zigaretten, Schlüsselbund mit Taschenlampe, Messer, Zahnseide, Feuerzeug, Taschentuch – verlässt er wortlos das Haus. Unerkannt bewegt er sich zunächst auf Wanderwegen in der Schweizer Bergwelt, schlägt sich durch bis ins Hochgebirge und lebt von einfachen Jobs bei Gastwirten und Bauern. Seine Frau glaubt anfangs nicht an ein Verschwinden, beruhigt die Kinder und den Arbeitgeber. Sie verharrt im Haus, lebt ihr bisheriges Leben und will keine Veränderung. Die Bemühungen der Polizei sind ihr keine Hilfe („ein erwachsener Mensch hat das Recht, unterzutauchen, sagte der Polizist“). Doch auch sie begibt sich nur halbherzig auf seine Spur und gibt schnell auf. Die Polizei stellt ihre Suche ein, als sie von Thomas Spuren von einem Absturz in eine Felsspalte entdeckt. Dennoch ist sich Astrid sicher, dass Thomas noch lebt.

Warum wollte er das alte Leben ablegen, was war seine Motivation? Der Leser erfährt, dass ihm hin und wieder Erinnerungen an das frühere Leben kommen. Beruflich tätig in der Finanzberatung sah er für sich keinen Lebenssinn mehr. Seine Kunden, kleine Gewerbetreibende, stellten sich nicht die Frage „worum es wirklich ging“; dennoch wusste Thomas nicht, „ob er sie dafür bewundern oder verachten“ sollte.

Der Schweizer Autor, ein Meister der leisen Dramatik, erzählt abwechselnd von der Situation des Mannes und der Frau. In seinen feinen Beobachtungen wird deutlich, dass Astrid vor der Ehe durchaus ein Eigenleben pflegte, das kaum zu ihrer jetzigen Lage als hilflose Frau passt. Der Autor lässt lange in der Schwebe, ob Thomas wiederkehrt.

Ein wunderbares Buch, in einer ruhigen Sprache und mit Raffinesse geschrieben.

Auguste Carstensen-Lenz

Lesetipp des Monats Oktober – Bilderbücher

Zwei ebenso unterschiedliche wie außergewöhnliche Bilderbücher sind meine Lesetipps für diesen Monat:

Francesca Sanna: Die Flucht. Aus dem Englischen von Thomas Bodmer.

NordSüd, Zürich 2016.

"Die Flucht" von Francesca Sanna

„Die Flucht“ von Francesca Sanna

Das Bilderbuchdebüt von Francesca Sanna ist poetisch und zeitlos, aber zugleich trotz aller Zeitlosigkeit von trauriger Aktualität. Es erzählt aus der Sicht eines namenlosen Kindes (auch ob Junge oder Mädchen bleibt unerwähnt) von der Flucht einer Familie aus Kriegsgebiet und der stetigen Hoffnung auf ein neues Zuhause – doch ob dieses Ziel erreicht wird, bleibt ungewiss. Die eindrucksvollen Bilder verraten dabei oft mehr als die kurzen Sätze der Geschichte. So wird die Familie an der Grenze von einem übellaunigen Giganten mit scharfen Zähnen zurückgewiesen und im Schutz der Dunkelheit von einem unheimlichen Schleuser mit katzenhaften Augen und riesigen Händen doch noch über die Mauer gehoben. Bedrückend und beeindruckend. Bildgewaltiger Augenschmaus zum Nachdenken.

 

Sigrid Eyb-Green: Die Sonnenschaukel.

Jungbrunnen, Wien 2016.

Ebenfalls poetisch, aber weitaus fröhlicher kommt „Die Sonnenschaukel“ von Sigrid Eyb-Green daher. In Gestalt von vier Zwerginnen wandern Frühling, Sommer, Herbst und Winter in teils überraschenden, teils rätselhaften Wortbildern durchs (Garten-)Jahr. Heitere Reime und tiefgründiger Inhalt halten sich die Waage und lassen ihre (Vor-)Leser nachhaltig verzaubert zurück. Ein echter Gedichtschatz, nach dem sich die Suche im Bilderbuchtrog auf jeden Fall lohnt!

Andrea Sondermann

Literaturgruppe

Am Montag, 21. November 2016, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Aller Liebe Anfang“ von Judith Hermann.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Aller Liebe Anfang" von Judith Hermann

„Aller Liebe Anfang“ von Judith Hermann

Judith Hermann: Aller Liebe Anfang. Roman.

Fischer, Frankfurt am Main 2014.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.
Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.
In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.“

Lesetipp des Monats Oktober – Roman

Susanne Bienwald: Wittensee.

Kadera-Verlag, Norderstedt 2016.

"Wittensee" von Susanne Bienwald

„Wittensee“ von Susanne Bienwald

Die Studentin Xenia zieht sich nach einem heftigen Streit mit ihrem wesentlich älteren Freund Ludwig, der auch ihr Professor an der Uni ist, in das Sommerhaus einer Freundin am Wittensee in Schleswig-Holstein zurück.

Voller Scham und Trauer darüber, dass sie ihn, den lebenslustigen, eloquenten und erfolgreichen Filmemacher mit einer Entdeckung eines Kindheitstraumas so verletzt hat, dass es zu einer abrupten Trennung der beiden führt, will sie ihm einen erklärenden Brief schreiben.

Denn sie hat Ludwig dauerhaft eine Rolle vorgespielt und das Bedürfnis, ihm von sich und ihrer eigenen Kindheit zu schreiben, wächst.

In der stillen Umgebung mit viel Natur entspannt sich Xenia allmählich und wagt für sich – und auch für Ludwig – den Schritt in die Erinnerungen an ihre Kindheit. Schon als kleines Kind sehnt sie sich nach Stille und Zurückgezogenheit, wird von ihrer Mutter aber angetrieben, ihr sehr sensibles, ruhiges Naturell zu überspielen. Sie entwickelt sich nach außen zu einer vermeintlich gerne im Mittelpunkt stehenden Person. Doch diese erzwungene Extrovertiertheit kostet sie viel Kraft, auch in der Beziehung mit Ludwig. Xenia muss immer häufiger lügen, um sich Ruhepausen zu verschaffen.

So schlicht und schnörkellos dieser Sommerroman auch erscheint, so vermag die Autorin sehr berührend und anschaulich den unglaublichen Druck eines sensiblen und introvertierten Menschen zu schildern, der sich jahrelang verstellen muss, um den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen. Im Kontext mit zunehmend gefragten Titeln zu Hochsensibilität ist dieser Selbstfindungsroman der Hamburger Autorin und Lektorin, die aus Plön stammt, gerne zu empfehlen.

Susanne Luther-Feddersen