Nordfriesland abstrakt

Seit dem 21. August zeigt der Fotoclub Nordfriesland in der Stadtbibliothek Husum Fotos zum Thema „Nordfriesland abstrakt“. Die Ausstellung wird bis zum 30. Oktober während der Öffnungszeiten zu sehen sein.

Zur offiziellen Eröffnung lädt die Stadtbibliothek für Donnerstag, den 31. August, um 19:00 Uhr ein. Nach kurzen Grußworten bieten die Fotoclub-Mitglieder einen Rundgang mit Foto-Klönschnacken. Interessierte sind herzlich willkommen.

Für den Fotoclub Nordfriesland sind Fotoausstellungen eigentlich Routine, statten ihre Clubmitglieder doch seit 1993 laufend die Flure des Klinikums Nordfriesland mit Hunderten von Fotos aus. Jetzt freuen sie sich darauf, unterschiedliche Inhalte und Formate vom Quadrat bis zum Panorama und die Vielfalt moderner Präsentationsformen von Leinwand und Acryl bis Dibond an den Ausstellungsflächen der Stadtbibliothek zu präsentieren, weg vom Blumenbild im Einheitsrahmen.

Die Ursprünge des Fotoclubs Nordfriesland führen in das Jahr 1980. Um Walter Kaiser, Hausmeister des Kreishauses, fertigte eine Gruppe von Fotoamateuren in der Dunkelkammer edle Schwarz-Weiß-Fotos an – fine-art-prints würde man heute sagen. Im Herbst 1983 bot die Volkshochschule Husum einen Fotokurs mit dem Ziel einer Fotoaustellung an. Der VHS-Kurs kam wegen zu geringer Teilnehmerzahl zwar nicht zustande, aber Kursleiter Gerhard Paul und die Gruppe um Walter Kaiser gaben nicht auf. Im Frühjahr 1984 wurde im Schloss vor Husum die Fotoausstellung „Zwischen Watt und Geest“ eröffnet, und die Fotogruppe hatte einen Namen: Freie Fotoamateure Nordfriesland. Seit 2005 nennen sie sich Fotoclub Nordfriesland (www.fotoclub-nordfriesland.de) in enger Verbundenheit zum Kreis Nordfriesland. Die Mitglieder treffen sich monatlich an jedem 2. Montag um 19:30 Uhr im Ole Peerstall auf dem Gelände des Klinikums Nordfriesland zu Bildbesprechungen und aktuellen Fotothemen der Region. Auch hier gilt: Gäste sind willkommen.

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Atem des Meeres

Bilder von Karl-Heinz Morscheck in der Stadtbibliothek Husum

„Atem des Meeres“, so heißt die Ausstellung in der Stadtbibliothek Husum mit Bildern von Karl-Heinz Morscheck, die am Donnerstag, 11.05.2017, um 19.00 Uhr eröffnet wird.

Susanne Luther-Feddersen und Karl-Heinz Morscheck vor dem Bild „Kielwasser“

Es sind Bilder der Küste und des offenen Meeres, die auf eine intensive Weise die unterschiedlichen Aspekte dieser großartigen Natur zum Ausdruck bringen. Die Bandbreite der künstlerischen Darstellung wird in einer teils realistischen, teils abstrahierenden Malweise vorgestellt.

Neben atmosphärisch ruhigen, fast romantischen Bildern offenbart die Gewalt des weiten Ozeans einen eindrucksvollen Kontrast. Hier ist eine Ausstellung zu sehen, die gleichermaßen die Charakteristik der nordfriesischen Küstenlandschaft sichtbar werden lässt.

Karl-Heinz Morscheck ist Maler, Zeichner und Buchautor und arbeitet in seinem Atelier am Langsee, nördlich von Schleswig. Er unterrichtet an verschiedenen Volkshochschulen Malerei und Zeichnung und bietet Interessierten eine Weiterbildung in Intensivkursen und Workshops in seinem Atelier.

Die Bilder von Karl-Heinz Morscheck sind vom 11.05. bis zum 29.07.2017 in der Stadtbibliothek Husum während der Öffnungszeiten zu sehen.

Führung durch die Ausstellung von Gunnar Berndt

Nur noch bis zum 29.04.2017 sind die Schwarz-Weiß-Kompositionen von Gunnar Berndt im Rahmen seiner Ausstellung „Unbunt“ in der Stadtbibliothek Husum während der Öffnungszeiten zu sehen.

Daher bietet der Künstler für alle Interessierten am heutigen Dienstag, d. 18.04.2017, um 17.00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an.

Die Bilder des 1973 in Husum geborenen Berndts sind ausnahmslos in Schwarz-Weiß und bieten eine Spannbreite von surrealer Miniaturzeichnung bis hin zur großformatigen Portraitmonotypie. Dem Betrachter eröffnet sich ein tiefer Einblick in das Werk Berndts, das sich stark durch seine figurativen Bilder kennzeichnet.

Der Eintritt ist frei.

Unbunt

Am 09.02.2017 um 19:00 Uhr eröffnet die Ausstellung „Unbunt“ mit Bildern von Gunnar Berndt in der Stadtbibliothek Husum.

unbuntflyerDie Bilder des 1973 in Husum geborenen Berndts, sind ausnahmslos in Schwarz-Weiß-Kompositionen gehalten und bieten eine Spannbreite von surrealer Miniaturzeichnung bis hin zur großformatigen Portraitmonotypie. Dem Betrachter eröffnet sich ein tiefer Einblick in das Werk Berndts, das sich stark durch seine figurativen Bilder kennzeichnet.

Berndt beobachtet, taucht ein und bildet stets seine eigene Interpretation der Umwelt ab. Eine zuweilen düstere, zuweilen poppig anmutende Interpretation; zusammengewachsen aus Versatzstücken seiner Biografie und den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen seiner Zeit.

Subtil spiegelt Berndt teilweise mit erotischen, teilweise mit sarkastischen Anspielungen seine Weltsicht. Er ist genauso fasziniert vom frühen 20. Jahrhundert, von Trakl, Heym, Metropolis, Grosz, Dix, wie auch von den 80er Jahren, von den Pet Shop Boys oder dem ZauberwürfeI.

In der Ausstellung „Unbunt“ lässt Berndt den Betrachter daran teilhaben, auf welche Weise er erlebt, aufsaugt, zerstückelt, neu zusammenfügt und sich so seinen eigenen Kosmos aus denjenigen hochverehrten Weggefährten, die ihm für sein Leben wichtig erscheinen, erschafft.

Musikalisch wird die Ausstellungseröffnung hochkarätig vom Trio Häwelmon begleitet.

Die Bilder von Gunnar Berndt sind vom 9.2. bis zum 29.4. 2017 in der Stadtbibliothek Husum während der Öffnungszeiten zu sehen.

FotoAquarelle

Vom 3. November 2016 bis zum 31. Januar 2017 läuft in der Stadtbibliothek die Ausstellung „FotoAquarelle“ von Reinhard Witt (www.rwitt-fotografie.com).

ausstellung-witt-plakat-mit-textFotoAquarelle – so nennt Reinhard Witt seine Fotografien.

Fotografien? Sind das wirklich Fotos? Oder Zeichnungen, Gemälde? Der Übergang ist fließend.

Reinhard Witt geht es bei diesen Arbeiten nicht um Dokumentation oder naturgetreue Abbildung der Wirklichkeit. Da der Fotograf für sich in Anspruch nimmt, als Maler zu arbeiten – denn fotografieren heißt Malen mit Licht – nimmt er sich die Freiheit, seine Bilder wie ein Maler sehr subjektiv zu gestalten.

Lange Belichtungszeiten zwingen den Fotografen dazu, sich Zeit zu nehmen. Die Motivauswahl ist sehr konzentriert, und so entsteht an einem Tag selten mehr als ein gutes Bild oder auch nur die Skizze dazu. Seine Motive findet Reinhard Witt meistens an der Nordsee. 2007 sind die ersten Bilder in dieser Sammlung entstanden, und ebenso lange vermittelt der Dipl.-Fotodesigner seine Arbeitsweise als Dozent am IBKK-Kunstzentrum in Bochum und in diversen Foto-Workshops.

Reinhard Witt hat Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund studiert, u.a. bei den Professoren Harald Mante und Walter Sack. Er arbeitet bundesweit für Kunden aus Werbung und Industrie, sowie für private Kunden im Bereich Hochzeit und Portrait. Reinhard Witt lebt und arbeitet seit 2014 in Husum.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 3. November, um 19.00 Uhr eröffnet.

Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Das Geschriebene ist die Verkörperung eines Gedanken

Ausstellungsplakat SmarslyVom 8. August bis zum 29. Oktober zeigt die Stadtbibliothek Husum Druckgrafiken in der neuen Ausstellung „Das Geschriebene ist die Verkörperung eines Gedanken“: Dichter-Porträts von Joachim Smarsly. Der Künstler setzt für seine Porträts Fotos, Texte und grafische Elemente zusammen.

Am 3. September, unserem Tag der offenen Tür, verbindet Joachim Smarsly ab 15.30 Uhr die Lesungen durch Hans-Peter Bögel mit seinen Werken. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Arbeiten auf Papier auf Leinwand

Bis zum 29. Juli 2016 zeigt die Stadtbibliothek Husum neue Arbeiten des Seether Künstlers Jan Franzen.

(c) Dockhorn

(c) Dockhorn

Die Husumer Nachrichten schrieben am 09.05.2016 über den Künstler und seine Werke sowie über die kommende Ausstellungseröffnung am 12.05. um 19.00 Uhr unter dem Titel „Notate aus einer flüchtigen Welt“:

„(…) Seine Arbeiten sind Kürzel, schnell hingeworfene Notate, Gedanken-Zeichen, die er später im Atelier zu komplexen Bild-Collagen verarbeitet. Jan Franzen sammelt Augen-Blicke. Unmittelbarkeit ist sein künstlerisches Metier. Und so arbeitet er auch: auf Punkt und Strich, sehr gezielt, manchmal fast wie ein Getriebener. Ein Stück weit ist er das auch, denn Kunst ist zwar seine Leidenschaft, doch im Hauptberuf hat der Seether einen Betrieb zu führen, den Stapelholmer Heimatkrug – ein Familienunternehmen in fünfter Generation. Dem müssen sich Malerei und Grafik schon manchmal unterordnen. Oft bringt Jan Franzen seine Impressionen von Reisen mit, auf die er nicht ohne seine Skizzenbücher geht. Darin notiert er, was ihm unter die Augen und in den Sinn kommt. Aber auch die Welt vor der Haustür findet sich in seinen abstrakten Werken wieder. Am Donnerstag, 12. Mai, um 19 Uhr, eröffnet die Stadtbibliothek eine Ausstellung (…) von Jan Franzen. Zur Einführung spricht HN-Redakteur Rüdiger Otto von Brocken mit dem Künstler. hn

Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Einen ausführlichen Bericht über die Ausstellung und die Eröffnung gibt es auf Nordfriesen.info