Literaturgruppe

Am Montag, 7. Mai 2018, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Ein untadeliger Mann“ von Jane Gardam.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Jane Gardam: Ein untadeliger Mann. Roman. Aus dem Englischen von Isabel Bogdan.

dtv (https://www.dtv.de/), München 2017.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Es ist nie zu spät für das Abenteuer des eigenen Lebens
Edward Feathers, einst Kronanwalt in Hongkong, vollendeter Gentleman, und selbst mit achtzig noch ein schöner Mann, scheint ein mühelos erfolgreiches Leben gehabt zu haben, doch wer kannte ihn schon wirklich? Nicht einmal seiner Frau Betty hat er je erzählt, woher das Stottern kommt, das ihn in Augenblicken großer Aufregung noch immer überwältigt. Als Betty stirbt, bewahrt Feathers wie gewohnt Contenance. Doch eines Morgens setzt er sich ans Steuer seines Wagens und fährt los, das eigene Leben zu erkunden.“

Advertisements

125 Jahre Stadtbibliothek

125 Jahre Stadtbibliothek – ein Grund zum Feiern!

(c) Zauberer Tutti

Seit dem 5. November 1892 gibt es in Husum eine öffentliche Bibliothek: Die „Volksbibliothek“ wurde vom „Verein für Volkswohl“ mit 200 Bänden für eine kostenpflichtige Ausleihe sonnabends von 20 – 21 Uhr gegründet. Über verschiedene Standorte – in der Warteschule (heute: Altenbegegnungsstätte), im Alten Rathaus, im Nissenhaus und von 1953 bis 2006 in der Kreisberufsschule als „Zentralbücherei Westküste“ – entwickelte sich die Husumer Bibliothek kontinuierlich weiter.

Seit dem Umzug in den Erweiterungsbau des Nissenhauses in der Herzog-Adolf-Straße 25 können die Besucherinnen und Besucher in hellen, modernen Räumlichkeiten ihre Medien ausleihen.

Die Stadtbibliothek Husum, die seit 2014 vollständig zur Stadt Husum gehört, ist ein beliebter Ort der Begegnung, an dem die Besucherinnen und Besucher gerne länger verweilen, Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften lesen, die digitalen Angebote sowie das Internet und (seit 2016) auch freies W-LAN nutzen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche vielseitige Veranstaltungsangebote für Kinder (wie z.B. den Ferienleseclub, Autorenlesungen, Vorlesenachmittage) und für Erwachsene (wie z.B. die Kulturnacht, Autorenlesungen und Vorträge, Kunstausstellungen oder die Literaturgruppe).

(c) In2Parts

Anlässlich des 125jährigen Bestehens bietet die Stadtbibliothek am Freitag, 09.03.2018, ab 14.30 Uhr ein buntes Nachmittagsprogramm zum Mitfeiern.

Um 15.00 Uhr wird gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Schmitz die Geburtstagstorte angeschnitten. Für Kinder gibt es eine Schminkecke und Zauberer Tutti zaubert in der Kinderbibliothek. Eine Kreativecke lädt zum Basteln ein und literarische Figuren flanieren durch das Haus.

(c) Nino Moritz

Ab 16.00 Uhr trägt Nino Moritz im Lesecafé im Dachgeschoss Texte rund um Bücher und das Lesen vor. Dazu musizieren Julia und Louisa Mohr als Duo „In2Parts“.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Mein Himmel – mein Meer – mein Land

Landschaftsmalerei von Jons Drawert in der Husumer Stadtbibliothek

„Mein Himmel – mein Meer – mein Land „, so heißt die Ausstellung mit Bildern von Jons Drawert, die vom 08.02. bis zum 30.04.2018 in der Husumer Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten zu sehen ist.

„Keine Landschaft gibt es zweimal – auch nicht die gleiche“, so Jons Drawert über seine Landschaftsmalerei. Drawert liebt die Landschaften, in denen er lebt und sich bewegt und versucht sie in seinen Bildern in ihren Stimmungen zu verstehen, festzuhalten und weiterzugeben. Es ist das Ziel dieses konzentriert darzustellen, was über reinen Realismus und bloßes Abbild weit hinausgeht. Das häufig zu sehende panoramaartige Format ist für den Maler Ausdruck des ihm geläufigen Wesens vieler nordischer Naturbereiche. Viele seiner Bilder zeigen Landschaften, die es so in der Wirklichkeit gar nicht gibt. Sie sind aus der Fülle des Gesehenen, Erfahrenen, Empfundenen heraus gedichtet, komprimiert dargestellt im Bemühen das Wesentliche zu erfassen und dem Betrachter zu vermitteln. Hierbei ist es auch die Absicht des Malers, die Möglichkeiten des meditativen Betrachtens zu verstärken. Neben der Darstellung der Landschaft fertigt Drawert auch Portraits und nimmt häufig Details zum Gegenstand seiner Malerei.

Jons Drawert, 1950 in Hochlar bei Recklinghausen geboren, lebt seit 1974 in Norddeutschland. Die Bildhauerei und Malerei steht für Jons Drawert seit 2002 im Mittelpunkt seines Schaffens. Er arbeitet seit 2005 in seiner Wirkungsstätte, dem „KUnstPUnkt Bergenhusen“ mit Skulpturengarten und „Galerie im Stall“.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 08. Februar 2018, um 19.00 Uhr eröffnet. Interessierte sind herzlich willkommen.

Literaturgruppe

Am Montag, 12. März 2018, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Was vom Tage übrig blieb“ von Kazuo Ishiguro.

Interessierte sind herzlich willkommen.

„Was vom Tage übrig blieb“ von Kazuo Ishiguro
(c) Heyne

Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Aus dem Englischen von Hermann Stiehl.

Heyne (Programm siehe unter https://www.randomhouse.de/), München 2016.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Stevens dient als Butler in Darlington Hall. Er sorgt für einen tadellosen Haushalt und ist die Verschwiegenheit in Person: Niemals würde er auch nur ein Wort über die merkwürdigen Vorgänge im Herrenhaus verlieren. Er stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Auch die vorsichtigen Annäherungsversuche von Miss Kenton, der Haushälterin, weist er brüsk zurück. Viele Jahre lang lebt ergeben in seiner Welt, bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Das kritische Portrait einer von Klasse und Hierarchien geprägten Gesellschaft und eine bittersüße Liebesgeschichte, erzählt von einem, der seinen Stand nie hinterfragt und der nie auch nur geahnt hat, dass er liebte.“

Kazuo Ishiguro erhielt den Nobelpreis für Literatur 2017.

Keine Angst vor E-Books

Das digitale Angebot der Stadtbibliothek Husum wird gern genutzt – und am 29. Januar in zwei „Onleihe-Sprechstunden“ für interessierte „Onleihe-Anfänger“ neu vorgestellt

Die „Onleihe zwischen den Meeren“ wird, wie auch die Jahresstatistik 2017 wieder beweist, bereits von vielen Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Husum gern in Anspruch genommen. Rund um die Uhr können digitale Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Hörbücher per Download oder Stream am PC oder mobil auf E-Book-Readern, Tablets oder Smartphones genutzt werden. Voraussetzung sind ein gültiger Bibliotheksausweis und Zugang zum Internet. Zum Verbund der „Onleihe zwischen den Meeren“ (http://www.onleihe.de/sh) gehören mittlerweile über 100 Bibliotheken in Schleswig-Holstein, die einen gemeinsamen, stetig wachsenden E-Medien-Bestand von derzeit rund 75000 Titeln anbieten.

Mittlerweile haben immer mehr Leserinnen und Leser Lust aufs „onleihen“ und extra dafür technisch aufgerüstet. Abhängig von dem Gerät, mit dem man die „Onleihe“ nutzen möchte, sind die Zugänge und Möglichkeiten aber sehr unterschiedlich. Hilfe dabei bieten die „Onleihe-Sprechstunden“ für Neueinsteiger am 29. Januar im Dachgeschoss der Stadtbibliothek Husum: um 15.00 Uhr für E-Book-Reader und um 16.30 Uhr für Android- und Apple-Geräte. Andrea Sondermann stellt dabei zur ersten Orientierung zunächst den allgemeinen Anlaufpunkt auf der „Onleihe zwischen den Meeren“-Homepage und die Hilfe-Seite (https://hilfe.onleihe.de/) im Internet vor, anschließend gibt es Beratung zur Onleihe-Nutzung mit den verschiedenen, von den Teilnehmern selbst mitgebrachten mobilen Geräten. Daher bittet die Stadtbibliothek um vorherige Anmeldung unter 04841/89186.

Reisevortrag „Island“

Am Donnerstag, 25. Januar 2018, lädt Frauke Kässbohrer um 16.30 Uhr zu einem Lichtbildvortrag über Island ein.

Im Sommer 2017 war sie mit Rucksack und Reiseführer alleine unterwegs und bereiste die Insel sechs Wochen lang. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzte sie die Ringroute, die um die ganze Insel herumführt, und machte auch Abstecher zu den Westfjorden, zur Vogelinsel Grimsey nördlich des Polarkreises und im Süden auf eine der Westmännerinseln.

Mit ihren Fotos von Geysiren, Gletschern, Eisbergen, Lavafeldern und vielen Puffins wird sie im Dachgeschoss der Stadtbibliothek alle Interessierten an ihrem erlebnisreichen Urlaub teilhaben lassen. Der Eintritt ist frei.

Literaturgruppe

Am Montag, 22. Januar 2018, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Landnahme“ von Christoph Hein.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Christoph Hein: Landnahme. Roman.

Suhrkamp Verlag (http://www.suhrkamp.de/), Frankfurt am Main 2005.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Bernhard Haber ist zehn, als er 1950 mit seinen Eltern aus Breslau in eine sächsische Kleinstadt kommt, wo man Vertriebene und Ausgebombte lieber heute als morgen wieder abreisen sähe. Zwar werden Handwerker gebraucht, und Bernhards Vater ist Tischler, aber die Einheimischen bestellen ihre Möbel natürlich nicht bei dem Fremden.
Dem Jungen begegnet man in der Schule nicht viel besser, sich durchbeißen und immer wieder Schläge einstecken – das erkennt er rasch als den einzigen Weg. Daß Bernhard nach der 8. Klasse eine Tischlerlehre beginnt, wundert niemanden, eher schon, daß er später zeitweise als Karusselbesitzer sagenhaft viel Geld verdient. Peter Koller, der in einem selbstgebauten Auto zahlende Gäste nach Westberlin gebracht hat und dafür ein paar Jahre ins Gefängnis muß, weiß genauer, woher Bernhards Wohlstand stammt, aber er verpfeift ihn nicht.
Überhaupt hat Haber Glück mit den Leuten um sich herum: mit seiner Frau Friederike, die ihn anhimmelt, mit seiner Schwägerin Katharina, die ihm beigebracht hat, was Liebe ist, mit dem Sägereibesitzer Sigurd, der dafür sorgt, daß Bernhard als Tischlermeister in den Kegelklub aufgenommen wird, wo die Selbständigen sich treffen, um den nötigen Einfluß auf die Politik des Ortes zu nehmen … vor 1989 und erst recht in den wilden Jahren danach.

Christoph Hein erzählt die Lebensgeschichte Bernhard Habers über fast fünfzig Jahre aus der Sicht und mit den Stimmen von fünf Wegbegleitern. Es ist der Lebenslauf eines Außenseiters in der Provinz, der mit der großen Geschichte scheinbar nichts zu tun hat und doch den Verlauf deutscher Geschichte vom zweiten Weltkrieg bis zur Jahrtausendwende exemplarisch spiegelt.“