Literaturgruppe

Am Montag, 4. September 2017, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Ruhm“ von Daniel Kehlmann.

Interessierte sind herzlich willkommen.

„Ruhm“ von Daniel Kehlmann
(c) Rowohlt-Taschenbuch-Verlag

Daniel Kehlmann: Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten.

Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (https://www.rowohlt.de/), Reinbek bei Hamburg 2010.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen– komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der «Vermessung der Welt».“

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Literaturgruppe

Am Montag, 3. Juli 2017, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Altes Land“ von Dörte Hansen.

Interessierte sind herzlich willkommen.

„Altes Land“ von Dörte Hansen

Dörte Hansen: Altes Land. Roman.

Penguin (siehe https://www.randomhouse.de), München 2017 (als Taschenbuch).

Der Verlag schreibt über das Buch: „Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.“

Literaturgruppe

Am Montag, 15. Mai 2017, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Abbitte“ von Ian McEwan.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Ian McEwan: Abbitte. Roman. Aus dem Englischen von Bernhard Robben.

Diogenes (http://www.diogenes.ch), Zürich 2004 (als Taschenbuch).

Der Verlag schreibt über das Buch: „Am heißesten Tag im Sommer 1935 wird die dreizehnjährige Briony Tallis im Landhaus ihrer Familie Zeuge eines eigenartigen Geschehens. In der Schwüle des Tages sind alle wie verwandelt: Was treibt die ältere Schwester mit Robbie Turner am Brunnen, was in einer dunklen Ecke der Bibliothek? Und wie ist jenes Wort in dem Brief zu verstehen, den sie nicht öffnen sollte? Mit Briony geht die Phantasie durch. Noch am selben Abend ist das Leben aller Beteiligten für immer verändert… ›Abbitte‹ ist ein Buch über Leidenschaft und die Macht des Unbewussten, über Reue und die Schwierigkeiten der Vergebung. Ein Meisterwerk, einfach hinreißend in seiner Beschreibung von Kindheit, Krieg und Liebe. In leuchtenden Bildern ersteht ein ganzes Universum: Weltliteratur.“

Ian McEwan erhielt bereits zahlreiche Preise für seine Werke; für „Abbitte“ unter anderem den deutschen Bücherpreis 2003 in der Sparte „Internationale Belletristik“.

Literaturgruppe

Am Montag, 20. März 2017, bespricht die Literaturgruppe ab 17.00 Uhr in der Bibliothek das Buch „Stoner“ von John Williams.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Stoner" von John Williams

„Stoner“ von John Williams

John Williams: Stoner. Roman. Aus dem Englischen von Bernhard Robben.

Dtv (https://www.dtv.de/), München 2014.

Der Verlag schreibt über das Buch: „›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.

Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.

›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.“

Literaturgruppe

Am Montag, 6. Februar 2017, bespricht die Literaturgruppe ab 17.00 Uhr in der Bibliothek das Buch „Kindeswohl“ von Ian McEwan.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Kindeswohl" von Ian McEwan

„Kindeswohl“ von Ian McEwan

Ian McEwan: Kindeswohl. Roman. Aus dem Englischen von Werner Schmitz.

Diogenes, Zürich 2016.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Familienrecht ist das Spezialgebiet der Richterin Fiona Maye am High Court in London: Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls. In ihrer eigenen Ehe ist sie seit über dreißig Jahren glücklich. Da unterbreitet ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag. Und zugleich wird ihr ein dringlicher Gerichtsfall vorgelegt, in dem es um den Widerstreit zwischen Religion und Medizin und um Leben und Tod eines 17-jährigen Jungen geht.“

Literaturgruppe

Am Montag, 21. November 2016, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Aller Liebe Anfang“ von Judith Hermann.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Aller Liebe Anfang" von Judith Hermann

„Aller Liebe Anfang“ von Judith Hermann

Judith Hermann: Aller Liebe Anfang. Roman.

Fischer, Frankfurt am Main 2014.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.
Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.
In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.“

Literaturgruppe

Am Montag, 10. Oktober 2016, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe

„Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe: Die Wahlverwandtschaften.

Insel-Verlag, Frankfurt am Main 2012. (Wer sich über die Jahresangabe wundert: 2012 bezieht sich auf diese Taschenbuchausgabe. Natürlich gibt es die „Wahlverwandtschaften“ schon viel länger – laut Verlag gingen sie bereits 1809 aus einem Novellenplan hervor)

Der Verlag schreibt über das Buch: „Eduard und Charlotte sind glücklich und genießen ihr Leben zu zweit auf einem Gutshof auf dem Land. Diese Idylle wird gestört, als Eduard seinen Freund Otto einlädt und Charlotte ihre Ziehtochter Ottilie ins Haus holt: Während Charlotte sich zu Otto hingezogen fühlt, können sich auch Eduard und Ottilie nicht lange gegen die Kraft ihrer Gefühle wehren …“