Literaturgruppe

Am Montag, 12. März 2018, bespricht die Literaturgruppe ab 16.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Was vom Tage übrig blieb“ von Kazuo Ishiguro.

Interessierte sind herzlich willkommen.

„Was vom Tage übrig blieb“ von Kazuo Ishiguro
(c) Heyne

Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Aus dem Englischen von Hermann Stiehl.

Heyne (Programm siehe unter https://www.randomhouse.de/), München 2016.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Stevens dient als Butler in Darlington Hall. Er sorgt für einen tadellosen Haushalt und ist die Verschwiegenheit in Person: Niemals würde er auch nur ein Wort über die merkwürdigen Vorgänge im Herrenhaus verlieren. Er stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Auch die vorsichtigen Annäherungsversuche von Miss Kenton, der Haushälterin, weist er brüsk zurück. Viele Jahre lang lebt ergeben in seiner Welt, bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Das kritische Portrait einer von Klasse und Hierarchien geprägten Gesellschaft und eine bittersüße Liebesgeschichte, erzählt von einem, der seinen Stand nie hinterfragt und der nie auch nur geahnt hat, dass er liebte.“

Kazuo Ishiguro erhielt den Nobelpreis für Literatur 2017.

Advertisements

Literaturgruppe

Am Montag, 25. April 2016, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Die Memoiren einer Überlebenden“ von Doris Lessing.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Die Memoiren einer Überlebenden" von Doris Lessing

„Die Memoiren einer Überlebenden“ von Doris Lessing

Doris Lessing: Die Memoiren einer Überlebenden. Roman. Übersetzt von Rudolf Hermstein.

Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1981.

Der Verlag schreibt über das Buch: „In ihrem Roman »Die Memoiren einer Überlebenden« beschwört Doris Lessing eine unbestimmte Zukunft: Das Leben in der Stadt ist zusammengebrochen, die Menschen sind ständig unterwegs und auf der Suche nach Überlebensmöglichkeiten. Jugendliche und Erwachsene besetzen leerstehende Häuser, plündern Geschäfte, und Horden von Kindern machen die Straßen unsicher. Das Chaos der Straße beobachtet die Hauptfigur, eine ältere alleinstehende Frau, vom Fenster ihrer Wohnung aus. Eines Tages steht ein junges Mädchen, Emily, samt ihrem Haustier Hugo, bei ihr im Wohnzimmer und verlangt unvermittelt nach Unterkunft. Während draußen alle Formen öffentlicher Ordnung aufgehört haben zu existieren, richten sich die beiden in ihrem neuen Leben zu zweit ein…“

2007 erhielt Doris Lessing den Nobelpreis für Literatur.

Literaturgruppe

Am Montag, 29. Juni 2015, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Im Café der verlorenen Jugend“ von Patrick Modiano.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Im Café der verlorenen Jugend" von Patrick Modiano

„Im Café der verlorenen Jugend“ von Patrick Modiano

Patrick Modiano: Im Café der verlorenen Jugend. Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Edl.

dtv, München 2013.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Schon als junges Mädchen ist Louki aus der Wohnung der Mutter, einer Platzanweiserin im Moulin Rouge, immer wieder weggelaufen. Den Vater hat sie nie gesehen. Ihren Mann, einen wohlsituierten Immobilienmakler, verließ sie ein Jahr nach der Heirat wieder. Sie verkehrt in einem esoterischen Zirkel, schnupft mit einer Freundin ab und zu ein bisschen »Schnee« und verliebt sich schließlich in den angehenden Schriftsteller Roland. Gemeinsam streifen sie tagelang durch die große Stadt. Im Café Le Condé, dem »Café der verlorenen Jugend« in Saint-Germain-des-Prés, glaubt Louki Zuflucht zu finden, während der Detektiv ihres Mannes schon ihre Spur aufgenommen hat.

Mit wunderbarer Leichtigkeit erschafft Patrick Modiano, der große zeitgenössische Literat Frankreichs, eine unvergleichliche Atmosphäre, in der das Paris der frühen Sechzigerjahre wiederaufersteht.“

Patrick Modiano erhielt zahlreiche Auszeichnungen und 2014 den Nobelpreis für Literatur.

Literaturgruppe

Am Montag, 8. Dezember 2014, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Heimkehr“ von Toni Morrison.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Heimkehr" von Toni Morrison

„Heimkehr“ von Toni Morrison

Toni Morrison: Heimkehr. Roman. Aus dem Englischen übersetzt.

Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2014.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Drei Jungs aus dem rassistischen Höllenloch Lotus, Georgia, haben sich freiwillig nach Korea gemeldet. Zwei kehren nicht zurück, der dritte, Frank «Smart» Money, führt nach dem Krieg zunächst ein haltloses Vagabundendasein und erlebt dabei den ungebrochen fortgesetzten Rassismus des weißen Amerika der fünfziger Jahre, aber auch die Selbsthilfeorganisationen der Schwarzen und deren Solidarität.

Kaum hat sich Frank unter prekären wirtschaftlichen und psychischen Umständen zu einem neuen Leben niedergelassen, da erreicht ihn die Nachricht, dass seine jüngere Schwester in Gefahr sei. Die Sorge um sie führt ihn zurück nach Lotus, zum Elternhaus und zu einem Geheimnis aus ihrer Kindheit, dem er bis zu seiner bitteren Enthüllung nachgeht.

«Heimkehr» setzt den mit «Jazz» begonnenen Zyklus fort, in dem Morrison die Situation der Schwarzen in einem jeweils anderen Jahrzehnt beleuchtet. Mit der ihr eigenen poetischen Sprachgewalt schildert die Nobelpreisträgerin in unvergesslichen Szenen den langen Kampf um Gerechtigkeit. Ein engagierter Roman über das Widerstehen, die Würde des Menschen und die Kraft der Wahrheit.“

Toni Morrison wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

Literaturgruppe

Am Montag, 27. Oktober 2014, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Burgers Tochter“ von Nadine Gordimer.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Burgers Tochter" von Nadine Gordimer

„Burgers Tochter“ von Nadine Gordimer

Nadine Gordimer: Burgers Tochter. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Margaret Carroux.

Berlin-Verlag, Berlin 2008.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Rosa wächst als Tochter eines angesehenen Arztes und Helden der Anti-Apartheid-Bewegung in Johannesburg auf. Nachdem ihre Eltern verhaftet werden, muss sie sich allein zurechtfinden, verlobt sich zum Schein mit einem politischen Gefangenen und gelangt nach Europa. Das poetische Porträt einer jungen Frau – und ein großer politischer Roman, der in Südafrika erst erscheinen durfte, nachdem sich Autoren wie Heinrich Böll vehement für ihn einsetzten.“

„Burgers Tochter“ (1979) bezeichnete Autorin Nadine Gordimer als eines ihrer Lieblingswerke. Der Verlag schreibt über sie: „Nadine Gordimer, geboren 1923 in dem Minenstädtchen Springs, Transvaal, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Jahrzehntelang schrieb sie gegen das Apartheidregime an und setzt sich bis heute mit dessen zerstörerischen Folgen für die schwarze und weiße Bevölkerung auseinander. 1991 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Sie starb am 13. Juli 2014 in Johannesburg, Südafrika.“

Literaturgruppe

Am Montag, 16. Juni 2014, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Marquez.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel Garcia Marquez

„Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Marquez

Gabriel Garcia Marquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera. Roman.

Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2004.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Die schönste Liebesgeschichte der Welt: 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjähriger hat er sich unsterblich in sie verliebt, in ihren stolzen Gang und den schweren Zopf auf ihrem Rücken. In poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an Doktor Juvenal Urbino verloren. Aber nie hat er aufgehört, sie zu lieben.“

Der Verlag schreibt über den Autor: „Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für seine Werke, »in denen sich das Phantastische und das Realistische […] vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents widerspiegeln«. Sein Hauptwerk ›Hundert Jahre Einsamkeit‹ veränderte wie kaum ein Roman die Literatur des 20. Jahrhunderts. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt: Er gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. Er starb am 17. April 2014 in Mexiko City. Tausende von Lesern, darunter die Präsidenten von Kolumbien und Mexiko, hielten Totenwache an seinem Sarg.“

Literaturgruppe

Am Montag, 31. März 2014, bespricht die Literaturgruppe ab 18.30 Uhr in der Bibliothek das Buch „Der Traum meiner Mutter“ von Alice Munro.

Interessierte sind herzlich willkommen.

"Der Traum meiner Mutter" von Alice Munro

„Der Traum meiner Mutter“ von Alice Munro

Alice Munro: Der Traum meiner Mutter. Erzählungen. Aus dem Amerikanischen von Heidi Zerning. Mit einem Nachwort von Judith Hermann.

Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2005.

Der Verlag schreibt über das Buch: „Alice Munro ist die Meisterin der Ambivalenz. Komik und Tragik, scheinbar Alltägliches und Schicksalhaftes oszilliert in ihren Geschichten in immer neuer Intensität, die den Leser nie unberührt lässt. Ein ›literarisches Wunder‹ nannte die New York Times die Erzählungen der kanadischen Autorin – Geschichten, so komplex wie Romane, Kammerspiele des Gefühls, Geschichten, die wie Idyllen beginnen und sich auf den Abgrund zu bewegen.

»Bei Alice Munro gelangt man lesend wie Hand in Hand mit ihr zu der Erkenntnis eines Augenblicks; das ist eine merkwürdige und eher seltene Form von Gemeinsamkeit mit einem Autor. Ich lese – das bedeutet, ich lebe mich in das Leben eines anderen Menschen ein.« Judith Hermann.“

Alice Munro erhielt für ihr erzählerisches Werk bereits zahlreiche Preise und 2013 den Nobelpreis für Literatur.