Reisevortrag „Island“

Am Donnerstag, 25. Januar 2018, lädt Frauke Kässbohrer um 16.30 Uhr zu einem Lichtbildvortrag über Island ein.

Im Sommer 2017 war sie mit Rucksack und Reiseführer alleine unterwegs und bereiste die Insel sechs Wochen lang. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzte sie die Ringroute, die um die ganze Insel herumführt, und machte auch Abstecher zu den Westfjorden, zur Vogelinsel Grimsey nördlich des Polarkreises und im Süden auf eine der Westmännerinseln.

Mit ihren Fotos von Geysiren, Gletschern, Eisbergen, Lavafeldern und vielen Puffins wird sie im Dachgeschoss der Stadtbibliothek alle Interessierten an ihrem erlebnisreichen Urlaub teilhaben lassen. Der Eintritt ist frei.

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Lesetipp des Monats Mai – Sachbuch

Wolfgang Büscher: Ein Frühling in Jerusalem.

Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2014.

"Ein Frühling in Jerusalem" von Wolfgang Büscher

„Ein Frühling in Jerusalem“ von Wolfgang Büscher

Wolfgang Büscher, Journalist und Autor zahlreicher Bücher, wurde bekannt mit seinen Büchern über Fernwanderungen in Osteuropa und Nordamerika („Berlin-Moskau“ und „Hartland“). Viele Jahre schrieb er für große Tageszeitungen und die Zeitschrift Geo.

Um Jerusalem zu erkunden hat er zwei Monate in der geschichtsträchtigen Mitte gelebt. Er bewegte sich auf zweitausend Jahre alten Spuren und versuchte die Moderne damit in Einklang zu bringen. Für drei große Weltreligionen ist Jerusalem die heilige Stadt; der Ort ist aufgeladen mit Religion und Politik. Die historische Altstadt besteht aus dem jüdischen, armenischen, christlichen und muslimischen Viertel. Zahlreiche Synagogen, Kirchen und Moscheen unterschiedlichster Glaubensrichtungen sind hier auf engstem Raum vertreten. Die Sehnsucht nach Jerusalem hat die Menschen zu allen Zeiten ergriffen. Schon in den Jahrhunderten nach Christus zog das Heilige Grab Pilger aus aller Welt nach Jerusalem. Im Mittelalter waren es die Kreuzritter, die sich für ihren Glauben auf den Weg machten. Auch die Rabbiner verließen ihre Städte in Russland, Spanien oder Nordafrika, um sich an diesem heiligen Ort niederzulassen.

Der erfahrene Reiseschriftsteller hat historische Fakten recherchiert und trifft sich mit diversen Gesprächspartnern, um das heutige Jerusalem zu verstehen. Sein erster Stadtführer ist ein Armenier, der ihn wissen lässt, dass er auch nach sechzig Jahren vieles in Jerusalem nicht verstehe. Seine Familiengeschichte ist wie die der meisten Bewohner Jerusalems untrennbar mit der Stadt verbunden. Wolfgang Büscher hört seinen Gesprächspartnern zu. Er beobachtet das Treiben auf der Via Dolorosa, an der Klagemauer und auf dem Tempelberg. Auf belebten Plätzen horcht er in das Stimmengewirr hinein und lässt es auf sich wirken. Zur besseren Übersicht begibt er sich auf Dächer. Eine Nacht verbringt er in der Grabeskirche, die er danach mit all ihren Kuriositäten wunderbar charakterisiert.

Hautnah lässt der Autor an seinem Reiseabenteuer teilhaben und diese einmalige und faszinierende Stadt miterleben.

Auguste Carstensen-Lenz

Reisevortrag: Die Kanalinseln

Am Freitag, 29. Januar, berichtet Frauke Kässbohrer über ihre dreiwöchige Reise als Rucksack-Touristin zu den Kanalinseln Jersey, Guernsey, Herm, Alderney und Sark. Die frühere Oberstudienrätin an der Husumer Hermann-Tast-Schule war begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft am Golfstrom, den freundlichen Inselbewohnern und der guten englisch-französischen Küche. Die reiche Geschichte der Inseln gab es auch anhand der Kultstätten von vor Tausenden von Jahren zu bewundern.

Der Vortrag mit vielen Bildern beginnt um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Hört! Hört!

„Hört! Hört!“ heißt die Debütveranstaltung der noch frischen Autorengruppe „Orpheus Lyra“.

(c) Wencke Rowek Die Gründungsmitglieder von Orpheus Lyra (v.l.): Christine Hartung-Czaja, Dieter Tippelt, Timo Rowek und Wencke Rowek

(c) Wencke Rowek
Die Gründungsmitglieder von Orpheus Lyra (v.l.): Christine Hartung-Czaja, Dieter Tippelt, Timo Rowek und Wencke Rowek

Gegründet von wortstarken Autoren aus dem Raum Nordfriesland stellt sie sich mit einer Mischung von Gedichten, Kurzgeschichten und einem Reisebericht vor. Die Stadtbibliothek Husum präsentiert diese bunte Lesung am Sonnabend, d. 28. März 2015, um 15.00 Uhr:

Wencke Rowek wird Lyrik lesen, Timo Rowek eine Auswahl seiner Gedichte und Kurzgeschichten. Beide konnten bereits beim Kultur21-Festival überzeugen. Aus Soest kommt Doris Bröcking, eine Autorin, die sich dort schon einen Namen mit ihren Gedichten und Geschichten gemacht hat. Karl-Peter Kööp, Mitautor des Bildwörterbuches „Mien eersten dusend Wöör“, erzählt auf Plattdeutsch von seiner Erkundungsreise nach Iowa, wo er sich auf die Spuren der letzten „low german – speaker“ machte. Auf die Besucher wartet also ein breites literarisches Spektrum. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.orpheus-lyra.de

Reisevortrag „Türkei“

Im September 2014 war Frauke Kässbohrer wieder mit Rucksack und Reiseführer alleine unterwegs. Am Donnerstag, d. 15. Januar, hält sie um 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek einen Vortrag über ihre jüngste Reise.

Dieses Mal war die Türkei ihr Reiseziel. Am Anfang stand die türkische Hochzeit ihrer Sprachlehrerin in der Stadt Antalya auf dem Programm. Nach diesem Auftakt besuchte Frau Kässbohrer viele der touristischen Höhepunkte. Neben Perge, Aspendos und Side war sie in der nord-östlich gelegenen Stadt Konya und reiste dann per Bus nach Kappadokien, wo sie mehrere Tagestouren in die Umgebung machte. Danach ging es in den Westen über die berühmten Kalkebenen von Pamukkale und Hierapolis nach Ephesos und Troja. Den Abschluss ihrer Reise bildete ein Aufenthalt in Istanbul.

Frauke Kässbohrer ist vielen Nordfriesen noch als Lehrerin an der HTS in Husum bekannt.

Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende für „amnesty international“ wird gebeten.

Lesetipp des Monats Juli – Sachbuch

John F. Kennedy: Unter Deutschen. Reisetagebücher und Briefe 1937 – 1945. Hrsg. von Oliver Lubrich. Aus dem Englischen übersetzt von Carina Tessari.

Aufbau Verlag, Berlin 2013.

John F. Kennedy "Unter Deutschen"

John F. Kennedy „Unter Deutschen“

„Ich bin ein Berliner“ – dieser Satz des US-Präsidenten in seiner berühmten Rede hat sich in das kollektive Bewusstsein der Deutschen eingeprägt und ihn zur Kultfigur gemacht. Zum 50. Jahrestag des Besuchs von John F. Kennedy (1917-1963) in Berlin wurden bisher unveröffentlichte Briefe und Tagebucheintragungen herausgegeben. Lange vor 1963 hatte der Präsident mehrere Reisen nach Deutschland und Europa gemacht: 1937 als junger Havard-Student, 1939 im Auftrag seines Vaters, der zu dieser Zeit Botschafter in London war und 1945 während der Potsdamer Konferenz als Korrespondent im Gefolge des Marineministers James Forrestal. Die Bedeutung dieser früheren Eindrücke für sein späteres Deutschlandbild macht die vorliegende Sammlung deutlich.
Auf seiner ersten Reise erkundet der Zwanzigjährige aus großbürgerlichem Hause zusammen mit einem Freund das Vorkriegseuropa. Er ist beeindruckt von der Kirchenarchitektur, den malerischen Dörfern des Rheintals und der Modernität der Reichsautobahn. Besuche in Nachtclubs, Kinos und Bars schließen Flirts und sexuelle Eroberungen mit ein. Im Jahr 1939 recherchiert er für seine Abschlussarbeit über das Münchener Abkommen vom Jahr zuvor.
Am Krieg nimmt John F. Kennedy bei der US-Marine teil. Nach Ende seines Dienstes 1945 ergibt sich die Gelegenheit, den Marineminister auf einer Inspektionstour durch das besiegte Deutschland zu begleiten. Nach einer Besichtigung von Hitlers Haus am Obersalzberg schreibt er unter dem ersten Eindruck „…er war aus dem Stoff, aus dem die Legenden sind…“. Bezüglich eines vermeintlichen Nachruhmes hat er sich zum Glück geirrt. Seine weiteren Berichte sind eher nüchterne Bestandsaufnahmen, z.B. von der Potsdamer Konferenz der drei Siegermächte.
Mit aussagekräftigen Fotos ist der Band schön ediert. Zum umfangreichen Einleitungskapitel des Herausgebers kommt ein ausführliches Quellen-, Film- und Literaturverzeichnis. Das Geleitwort ist von Egon Bahr.

Auguste Carstensen-Lenz

Reisevortrag: Indonesien

Am Freitag, 10. Januar 2014, berichtet Frauke Kässbohrer von ihrer Reise nach Bali, Lombok, Java und Sulawesi. Allein und mit Rucksack reiste sie durch eine für westliche Besucher fremdartige Landschaft und lernte viele freundliche Menschen kennen. Die Kultur war überwältigend und oft befremdlich, z.B. der Totenkult auf Sulawesi. Das größte buddhistische Monument, die Tempelanlage Borobudur auf Java, war der Höhepunkt ihrer Reise.

Frauke Kässbohrer war lange als Lehrerin in Husum tätig. Der Vortrag mit vielen Bildern beginnt um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für „amnesty international“ wird gebeten.